Dieser Auftrag ist erfüllt und der Abschlussbericht liegt nach 2jähriger Arbeit vor. Er enthält sowohl eine systematische Bestandsaufnahme als auch politische Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement.
Die Vielfalt und Bedeutung von Bürgerschaftlichem Engagement wird in dem Bericht hervorgehoben und es wird darauf hingewiesen, dass die Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement sich nicht allein auf individuelles Engagement beziehen darf, sondern immer auch eine gesellschaftspolitische Dimension hat. Dieses beinhaltet die Frage nach der Gestaltung der Rahmenbedingungen für Bürgerschafltiches Engagement und wie die Motivation für Bürgerschafltiches Engagement zu stärken ist. Der beobachtete Strukturwandel erscheint hier als wichtig. Bedeutsam ist, dass bürgerschaftlich Engagierte mit ihren Aktivitäten in stärkerem Maße Bedürfnisse nach Eigenverantwortung und Selbstbestimmung verbinden. Daraus resultieren neue Anforderungen an Mitbestimmungs- und Gestaltungsmöglichkeiten. Die Veränderungen in den Motiven und Handlungszusammenhängen des Bürgerschaftlichen Engagements spielen eine maßgebliche Rolle bei zukünftigen Strategien und Maßnahmen zur Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement. Ebenfalls steht die Förderung im Kontext der Stärkung der Bürgergesellschaft sowie in der Entwicklung eines neuen Verhältnisses zwischen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.
Als wichtige Strategien der Förderung sind zu nennen:
- eine Anerkennungskultur schaffen
- Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern
- Bürgerschafltiches Engagement zu lernen
- eine Infrastruktur zu entwickeln.
Mehr dazu finden Sie hier.

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